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Erste Erfahrung mit Zazzle

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Dieses Wochenende wurde ich auf Zazzle aufmerksam. Zazzle funktioniert ähnlich wie Spreadshirt. Du kannst auf dem Zazzle-Marktplatz Designs anbieten, indem Du die Design auf Zazzle Blanko-Produkten hinterlegst. Die Produkte werden dann erst von Zazzle bei Kauf durch den Kunden gedruckt.  Spreadshirt und Zazzle sind also beides Print on Demand Plattformen. Anders als Spreadshirt kann man bei Zazzle jedoch den Produktbereich einschränken, was bedeutet, dass eindeutig für Erwachsene erstellte Designs nicht auf Kinderkleidung gedruckt werden, wenn man das als Designer festlegt. Spreadshirt hatte hier in der Vergangenheit einige Schwierigkeiten. Direkt bei der Erstellung eines T-Shirts kannst Du auch festlegen, für welche weiteren Produkte das Design verfügbar ist. Ein dickes Plus für mich als kreativer Kopf ist der Fakt, dass ich auch andere Prints entwerfen und verkaufen kann, wie Postkarten und Poster, Heimtextilien und mehr.
Etwas umständlich empfinde ich die Auszahlung der Provision. Es wird 45 Tage nach Erreichen des Mindest-Auszahlbetrags gezahlt, jedoch muss man zu Beginn ein Steuerformular ausfüllen und zazzle zusenden. Alles etwas umständlich, jedoch hat zazzle seinen Sitz in den USA, was den amerikanischen Fiskus auf den Plan bringt. Wer dennoch Freude daran hat, Produkte zu erstellen und weltweit, wie bei Spreadshirt auch, zu vermarkten, der kann Zazzle durchaus ausprobieren.

Was mich aktuell ein wenig irritiert: Produkte, die ich erstellt habe und die durch zazzle freigegeben wurden, sind nicht in meinem Shop zu sehen und laut Internet, scheint die Plattform diesbezüglich doch einige Probleme zu haben, hier die nicht auf .com angesiedelten Produkte schnell online zu bringen. So bleibt mein Shop vorerst leer und ich hoffe nicht, ganze 2 Wochen warten zu müssen. Ich werde mich ein wenig in Geduld üben, diesbezüglich den Kundenservice testen und wohl erst in ca. einem Monat ein Resümee ziehen können, ob Zazzle Spreadshirt gegenüber die Nase vorn hat. Ihr könnt ja mit mir warten und immer mal in den Shop gucken – ich werde Gleiches tun.
https://www.zazzle.de/kreativlaube*

Anregungen und Infos bezüglich Eurer Erfahrungen mit Zazzle sind gern gesehen. Einfach in die Kommentare damit 🙂

4 Gedanken zu „Erste Erfahrung mit Zazzle

  1. Kann von diesem Anbieter nur abraten. Habe sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Der Anbieter liefert nicht nach Zahlung. Das Netz ist voll von solchen enttäuschten Berichten. Reklamieren geht nicht. Es gibt keine Telefonnummer oder Emailadresse für Rückfragen. Anbieter ist nicht direkt greifbar. Das erzeugt beim Kunden Frust und Verdruss und ist unseriös. Als Designer würde ich nicht gerne mit solch einem Anbieter in Verbindung gebracht werden. Besser Finger weg!

    1. Vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe leider feststellen müssen, dass allein das Steuerformular für die USA Ewigkeiten in der Bearbeitung benötigt. Nach dem 2. Mal hatte ich keine Lust mehr. Ich finde die Produktpalette toll, aber die Basispreise sind nicht umwerfend günstig. Letztendlich habe ich das Projekt Zazzle auf Eis gelegt, da es meiner Meinung nach nicht gerade zum „loslegen“ einlädt. Ich kann meine Zeit sinnvoller verbringen, es gibt zuverlässige Alternativen. Ich habe als Kunde keine Reklamationserfahrungen machen müssen. Das Zazzle Team ist erreichbar über die Hilfe bzw per Email und Live-Chat – allerdings ist es telefonisch nicht kostenfrei greifbar. Da gebe ich Dir Recht.

  2. Ich nutze mittlerweile nur noch Spreadshirt. Bitte entschuldigt die späte Antwort. Ich habe mich auch auf RedBubble umgesehen, empfand aber auch dort die Produkte als recht teuer und habe keine weitere Zeit investiert. Hoch interessant finde ich Threadless und Quertee. Bei Quertee stellt man jedoch nicht einfach seine Designs online. Hier werden Designs, die in einer bestimmten Anzahl gedruckt werden, vorab eingereicht und die besten von der Community ausgewählt.

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